Ein kurzes Resümee

Von Andreas Funke

  • Unsere Präsenz am zweiten Synodaltag war perfekt! Wir waren mit 40-50 Mitgliedern unserer Initiative rechtzeitig vor Ort – eine ideale Zahl ,die spontan zusammengekommen ist,  ohne dass wir vorher Listen hätten herumschicken und abhaken lassen müssen.  
  • Unsere Präsentation war perfekt. Die Überraschung, selbst für uns: Wir habe nicht nur 1.000, sondern 1.700 Unterschriften! Beidseitig an die drei Stellwände gepinnt, machten die optisch  den flammenden Hintergrund unseres Engagements sichtbar. Kartons in unseren Händen mit unseren Forderungen, konnten wir die Synodale begrüßen. Wir konnten Giveaways verteilen – Kulis und Müsliriegel mit Banderolen, auf denen unsere Kernsätze standen. Julia Heller hatte Namensschilder drucken lassen, durch die wir uns unaufdringlich zu erkennen gegeben haben. 
  • Unsere Präsenz auch als stille Besucher/ Besucherinnen während der synodalen Debatte  wurde gespürt und thematisiert.
  • Es ergaben sich im Laufe des Vormittags und Mittags eine Fülle an persönlichen Gesprächen.

In Summe: 

wir haben unserem Anliegen – die Freiheitsrechte der Kirchengemeinde zu wahren – einen Zugang in die Synode gebahnt und uns Gehör verschafft.

Sie werden vielleicht einwenden: Ja, aber im Abstimmungsergebnis hat es doch nichts oder wenig gebracht?!

Meine Antwort: das hatte zumindest ich auch nicht erwartet. 

Tatsächlich wirken die meisten Synodalen wie eingeschlossen in das berühmte „Narrativ“, in das die meisten von ihnen seit der  der Maisynode eingesponnen sind, das Narrativ: „Wenn jetzt nicht wir die Kirche retten, koste es was es wolle, dann ist sie in zehn Jahren am Ende.“ (Die Kirchenpräsidentin notabene war schon wieder den nächsten Schritt weiter und verteidigte den Transformationsprozess mit den alternativen Vorhaben anderer Landeskirchen  -- also immerhin mit Alternativen!!)

Tatsächlich haben wir durch unseren Protest Bewegung und  frische Luft in dieses tragische „Narrativ“ eindringen lassen.

Dazu hat die Berichterstattung nicht wenig beigetragen, die uns breiten Raum gegeben hat. 

Ich habe am Nachmittag, ohne zu fragen, von allen aus unserer Initiative, mit denen ich gesprochen habe, das spontane Statement  gehört:
„Wir machen weiter!“  

Die Fotos sind von unserer Mitdemonstrantin Astrid Salewski (Presbyterium Speyer-Nord).

Ein paar kritische Gedanken zu Äußerungen, die in der Synodaldebatte am Freitagvormittag gefallen sind,  folgen dieser Tage.

Vor allem aber: Danke Ihnen /Euch allen! 

Allen, die gekommen sind, die Gesicht gezeigt und Einspruch erhoben haben,

und auch allen, die in Gedanken dabei waren und um Segen gebetet haben,

danke ich von ganzem Herzen!

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