Über Pro Presbyterium!
Unsere Mission
Wir sind eine leidenschaftliche Initiative, die sich aktiv für den Erhalt der Presbyterien in der Evangelischen Kirche der Pfalz einsetzt. Unser Ziel ist es, den Dialog zwischen Befürwortern und Kriter*innen des Prio-Prozesses zu fördern. Gemeinsam wollen wir in eine Kirche der Zukunft gehen.
Wer sind wir?

"Der Kirchengemeinde den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts zu entziehen, wie es die Landeskirche beabsichtigt, entmündigt und entmachtet das primäre und grundlegende Organ unserer Landeskirche, das Presbyterium."
Andreas Funke
Pfarrer

Für eine Kirche der Zukunft mit starken Presbyterien.
Christopher Markutzik
Pfarrer

„Unsere Kirchengemeinde braucht ein gutes selbstbewusstes Team für die Zukunft.“
Evelin Urban
Presbyterin

„Entscheidungen sollten vor Ort gefällt werden und nicht weit weg am grünen Tisch.“
Martin Mattheis
Presbyter und Lehrer

„Der Entzug des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) stellt eine Entmündigung und Enteignung der Kirchengemeinde dar. Entmündigung, weil die Kirchengemeinden dadurch das Recht verlieren, z.B. über einen Verkauf von Gebäuden zu entscheiden. Enteignung, weil der Grundbesitz und das Vermögen an den Kirchenbezirk übergehen. Angesichts er erwarteten Einsparungen von 0,9 Millionen Euro - lediglich 1.5% des angestrebten Einsparvolumens - halte ich diesen gravierenden Eingriff in die Rechte der Kirchengemeinden für unverhältnismäßig und lehne ihn ab.“
Dr. Rainer Keck
Stellvertretender Vorsitzender Presbyterium Schauernheim, Bezirkssynodaler Dekanat Speyer

„Keine Schwächung/Amputation der Ortsgemeinden ohne belastbare Alternativen!“
Ferdinand Kolberg
Ehemaliges Mitglied des Presbyteriums der Prot. Kirche Weisenheim am Berg sowie Ehemaliger 1. Vorsitzender des Fördervereins der protestantischen Kirche Weisenheim am Berg e.V.

„Durch den Entzug der Körperschaft des öffentlichen Rechts wird den Kirchengemeinden ihr Eigentum (Kirche, Gemeindehaus und Liegenschaften) entzogen. Neuer Eigentümer, auch mit dem Recht, Gebäude zu verkaufen, wird ein Kirchenbezirk. Dieser bekäme den Verkaufserlös. Fragen müsste er niemand! Die betroffene Kirchengemeinde würde vielleicht noch ein Schreiben des Bedauerns erhalten. Kirchengemeinden, die ihre Gebäude weiter nutzen, müssten gegenüber dem neuen Eigentümer Anfragen stellen, wenn sie etwas verändern wollen und hätten keine eigene Entscheidungsgewalt!“
Josef Gerdon
Presbyter in Wachenheim a.d. Weinstraße
Hauptbrandmeister a.D.

„Die Kirchengemeinde muss Körperschaft des öffentlichen Rechts bleiben, um ihre Rechte und Aufgaben effektiv wahrzunehmen – denn hier wird Glaube gelebt und weitergegeben.“
Julia Heller
Pfarrerin

„Protestantische Gemeinden, die sich selbst verwalten, stärken den Glauben und die Demokratie. Deshalb setze ich mich für den Erhalt der Kirchengemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts ein.“
Friedrich Schmidt Roscher
Pfarrer

„Unsere Kirche braucht mehr starke, lebendige Gemeinden und biblisch zentrierte Theologie, weniger regionale Experimente und übergemeindliche Strukturen.“
Werner Schwartz
Ehemaliger Dekan

„Mit dem Transformationsprozess wird unser Eigentum zum LKR transferiert. Diese Form der Enteignung ist ein harter Schlag für alle Ehrenamtlichen nach Jahrzehnte langer erfolgreicher Arbeit. Dagegen legen wir PROTEST ein!“
Ralf Hettmannsperger
Pfarrer i.R.

„Von Anfang an ist die Kirche von den Gemeinden her aufgebaut. Während der Reformation wurde dies durch Martin Luther und Johannes Calvin in der Auseinandersetzung mit der Hierarchie der Katholischen Kirche nochmals bekräftigt. Ich engagiere mich bei PRO PRESBYTERIUM, weil Menschen für Glauben und Kirche nur vor Ort und nicht durch Strukturen gewonnen werden. Damit Gemeinden geschäftsfähig bleiben und nicht durch noch mehr Verwaltungsvorgänge behindert werden, muss ihr Status als Körperschaft des öffentlichen Rechtes erhalten bleiben.“
Martin Henninger
Pfarrer i.R.

„Starke Gemeinden sind das Rückgrat unserer Pfälzischen Landeskirche und sollten gestärkt werden. Der neue Verfassungsentwurf wird genau das Gegenteil bewirken. Daher engagiere ich mich gegen dieses Vorgehen in der Initiative ProPresbyterium und befürworte:
- die Bildung von funktionsfähigen, größeren Gemeindestrukturen statt der Schaffung von dysfunktionalen Mega-Dekanaten und Bauverwaltungen.
- die Berücksichtigung von regionalen Unterschieden und Besonderheiten statt der Gleichmacherei in einheitlichen Strukturen.
- die Beibehaltung des Status „Körperschaft des des öffentlichen Rechts“ für alle Gemeinden, die diesen behalten möchten statt der zwangsweisen Entmündigung von oben.“
Bernd Reck
Presbyter in Grünstadt

„Ich halte tiefgreifende Reformen für notwendig, lehne jedoch einen Transformationsprozess ab, der aus Effizienzgründen demokratische Verantwortung, Eigentumsrechte und verfassungsprägende Grundentscheidungen preisgibt; denn kirchliche Transformation ist nur dann theologisch verantwortet, wenn sie dem Dienst am Wort dient und die gemeinsame Verantwortung der Gemeinde wahrt, statt sie zu suspendieren.“
Karl-Ludwig Hauth
Pfarrer
Heidrun Fischer
Ich engagiere mich bei Pro Presbyterium, weil ich in Aussicht gestellten Einsparungen durch die geplante Entziehung des Status Körperschaft des öffentlichen Rechtes für die örtlichen Kirchengemeinden nicht plausibel finde. Auch fürchte ich negative Auswirkungen auf das Engagement der Ehrenamtlichen vor Ort und finde den Eingriff in das presbyterial-synodale Gefüge unserer Landeskirche nicht angemessen.
Schließen Sie sich uns an!
Kämpfen Sie gemeinsam mit uns für den Erhalt der Körperschaften des öffentlichen Rechts in der Kirchengemeinde. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um die Zukunft der Presbyterien zu sichern.